logo

Unfälle und liegengebliebene Lastwagen

Artikel vom 08.02.2013

Während die Anzahl der Verkehrsunfälle im Stadt- und Landkreis Heilbronn gering blieb, ereigneten sich im Hohenlohekreis mehrere Glätteunfälle mit Leichtverletzten.

 

Region Heilbronn

Trotz des Schneefalls in der vergangenen Nacht hielten sich im Stadt- und Landkreis Heilbronn die witterungsbedingten Verkehrsunfälle in Grenzen. Bis zum Morgen (Stand: 7.30 Uhr) gab es nahezu keine erwähnenswerten Vorkommnisse, wie die Polizei Heilbronn mitteilte.

Lediglich gegen 1 Uhr sei es auf den Landstraßen 1047 und 1095, zwischen der Autobahnanschlussstelle Möckmühl und dem Industriegebiet „Maisenhälden“, wegen Glätte zu erheblichen Schwierigkeiten gekommen. Rund 20 anliefernde Sattelzüge standen teilweise quer, versperrten die Fahrbahn und saßen zum Teil fest.

Nachdem das betreffende Straßenstück abgestreut worden war, hatte sich nach kurzer Zeit die Lage wieder deutlich entspannt, so die Polizei.

>>Aktuelle Verkehrsnachrichten

 

Auf der B19 bei Künzelsau ereignete sich am Donnerstagnachmittag ein Unfall, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden. Foto: Polizei Künzelsau 
Hohenlohekreis

Mehrere Glätteunfälle meldete hingegen die Polizei Künzelsau. Am Morgen hingen mehrere Lastwagen an den Gefäll- und Steigungsstrecken bei Waldenburg, Dimbach und beim Zuckmantel fest. Bei Forchtenberg rutschte eine 20-jährige VW-Fahrerin auf ein Streufahrzeug und zwischen Kemmeten und Schnaihof rutschte ein Autofahrer in den Gegenverkehr. Hier blieb es bei Blechschäden von einigen Tausend Euro.

Wie die Polizei auf Stimme-Anfrage mitteilte, entspannte sich die Lage erst ab den Morgenstunden: Ab 8.30 Uhr ereigneten sich keinere weiteren Glätteunfälle.

Insgesamt sieben Verkehrsunfälle waren der Polizeidirektion nach dem einsetzenden Schneefall am Donnerstagnachmittag bis Mitternacht gemeldet worden. Bei fünf Unfällen in Forchtenberg, Morsbach, Kupferzell, Neuenstein und auf der Bundesstraße 19 beim ehemaligen Scherers Rank kamen die Fahrer von der schneeglatten Fahrbahn ab und landeten im Graben oder prallten gegen Verkehrseinrichtungen, wie die Polizei Künzelsau berichtete.

In der Künzelsauer Innenstadt rutschte eine Radlerin auf ein Auto. Sie blieb unverletzt.

Vier Personen wurden bei einem Unfall um 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 19 in Höhe des früheren Schuttplatzes leicht verletzt. Dort war eine 20-jährige Opelfahrerin auf der linken Spur in Richtung Gaisbach auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geraten.

Die Frau prallte zunächst auf den entgegenkommenden Ford eines 22-Jährigen Fahrers und dann noch frontal auf einen dahinter herannahenden Peugeot einer 21-jährigen Fahrerin. Dabei wurden die Verursacherin und ihr 26-jähriger Beifahrer sowie ihre Kontrahentin und deren 22-jährige Beifahrerin leicht verletzt.

Die Bundesstraße war aufgrund der Bergungsmaßnahmen rund eine Stunde gesperrt. Der Blechschaden bei den sieben Unfällen wurde auf nahezu 30.000 Euro beziffert.  

Rettungs- und Bergungsarbeiten behindert

Die Verkehrspolizisten mussten bei der Unfallaufnahme auf der B19 wieder einmal mit Erschrecken feststellen, dass die Rettungs- und Bergungsarbeiten durch unvernünftige Autofahrer behindert wurden, die im Stau stehend zum Wenden ansetzten und dann aufgrund der widrigen Fahrbahnverhältnisse erst recht hängen blieben, so dass die Rettungswagen nur mit großer Verzögerung An- und Abfahren konnten und selbst die Streufahrzeuge nur mit polizeilicher Lotsung ihre Arbeit verrichten konnten.

 

Präsentiert von stimme.de


Stadtanzeiger Heilbronn online lesen

SOLR Magazin online lesen

Event melden

Melden Sie direkt hier online ihren Termin an. Dieser wird online unter Termine platziert.

zum Meldeformular