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Städel-Erweiterung - Sammlung wird bald umgebaut

Artikel vom 18.02.2013

Ein Jahr nach der Eröffnung wird die Sammlung Gegenwartskunst im Frankfurter Städel-Museum bereits wieder umgebaut. «Die Erstpräsentation war nur ein erster Vorschlag», sagte Städel-Direktor Max Hollein der Nachrichtenagentur dpa.

Städel Museum Frankfurt
Bullaugen aus bruchsicherem Spezialglas wölben sich hinter dem «alten» Städel über der Halle des neuen Erweiterungsbaus in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler 

In den nächsten Monaten sollen weitere Neuerwerbungen und Schenkungen in die Präsentation aufgenommen werden - auch der Garten werde stärker miteinbezogen. «Für uns war das erst der Beginn eines Weges.»

Der unterirdische Gartensaal war am 22. Februar 2012 eröffnet worden. 18 000 Besucher kamen - bei freiem Eintritt - bereits am ersten Wochenende, um sich den neuen Sammlungsschwerpunkt Gegenwartskunst anzusehen. 2012 besuchten fast 450 000 Kunstinteressierte das Städel - nahezu dreimal so viele wie im Jahr davor, als ein Teil des Altbaus geschlossen war. Hollein zufolge kommen seit der Erweiterung vermehrt junge Menschen ins Städel.

Ende Januar wählten Kunstkritiker das Städel zum «Museum des Jahres 2012». Die Ergänzung der Sammlung durch zeitgenössische Kunst gehe einher mit einem architektonisch und museumstechnisch gelungenen Erweiterungsbau, begründete die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) ihre Entscheidung.

Der 34 Millionen Euro teure Anbau hatte dem Frankfurter Architektenbüro schneider+schumacher weltweit Respekt eingebracht. Die 3000 Quadratmeter große Halle liegt unter der Erde, Licht bekommt die Kunst aus 195 runden Glasfenstern. Die Wände sind verschiebbar - von Anfang an war geplant, die Einbauten immer mal wieder zu verändern und die Sammlung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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