Polizist fälscht Drogengutachten

Artikel vom 04.01.2012

Kein Ersatz von Schockschäden für Hunde

14 unschuldige Menschen verloren ihren Führenschein, weil ein 38-jähriger Polizist die Drogengutachten fälschte, die nach seinen Ermittlungen routinemäßig wieder bei ihm auf dem Schreibtisch landeten. Schon bei den vorläufigen Urin- und Schweiß-Schnelltests hatte der Polizist die Ergebnisse den Betroffenen gegenüber bewusst falsch wiedergegeben, wie er am 9. Dezember vor dem Landgericht Ellwangen gestand. Den Betroffenen entstanden sehr hohe Kosten. Der von seinen Kollegen als krankhaft ehrgeizig geschilderte Mann muss nun selbst 30 Monate in Haft.

Rechtsanwältin Anke Stiefel-Bechdolf, Heilbronn

 


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