logo

Steuer und Recht

Artikel vom 23.04.2014
 
Wem gehört das Trinkgeld?

Die Toilettenfrau in einem Einkaufszentrum musste das gesamte Trinkgeld, dass Besucher der Toilette in die bereitstehende Schale legten, dem Arbeitgeber abliefern. Ihre Tätigkeit wurde mit 5,20 Euro pro Stunde vergütet, einen Anteil am Trinkgeld bekam sie nicht. Diese Praxis ist nach Ansicht des Arbeitsgerichts Gelsenkirchen (Urteil vom 21. Januar 2014 − 1 Ca 1603/13) sittenwidrig....weiterlesen

Artikel vom 16.04.2014
 

Beim Zusammenstoß mit einem PKW verletze sich der Rollerfahrer sehr schwer. Obwohl der Unfall alleine von dem PKW verursacht worden war, dessen Fahrerin den Roller übersehen hatte, regulierte die Versicherung den Schaden nur zu 75%. Wegen des Restes berief sie sich auf eine Obliegenheitsverletzung des Rollerfahrers, weil dieser keine Schutzkleidung mit Protektoren getragen habe. Das Landgericht Heidelberg (Urteil v. 13.3.2014 Az: 2 O 203/13) folgte dem Argument nicht....weiterlesen

Artikel vom 09.04.2014
 

Vergeblich wehrte sich ein Sachbearbeiter im Bereich Einkauf gegen die gegen ihn ausgesprochene fristlose Kündigung seines Arbeitgebers. Die Kündigung wurde damit begründet, dass der Mitarbeiter 2.500 Euro von einem Vertragspartner des Betriebs als "Lohn" für eine bevorzugte Behandlung erhalten habe. Damit sei der Mitarbeiter der Vorteilsnahme dringend verdächtigt, bestätigte auch das Landesarbeitsgericht Berlin (AZ: 9 Sa 1335/13)....weiterlesen

Artikel vom 28.02.2014
 

Die Nachricht geht seit einigen Tagen durch sämtliche Medien: Yahoo's Chefin Marissa Mayer schaffte das Home Office für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ab. Ab Juni dürfen die Arbeitnehmer nur noch im Büro, am Arbeitsplatz tätig sein. Mit welcher Begründung tut die berufstätige Mutter das, und warum schreien Menschen überall auf der Welt entsetzt auf? Was sind die Vorteile von festen Arbeitszeiten an einem festen Arbeitsplatz, was ist dran am flexiblen Home Office?...weiterlesen

Artikel vom 02.04.2014
 

Schwer rügte das Bundesverfassungsgericht (Beschluss vom 13. März 2014 Az: 2 BvR 974/12) Amts- und Landgericht Stuttgart wegen viel zu laxen Umgangs mit dem Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung. Die beiden Stuttgarter Gerichte hatten für Hausdurchsuchungen bei einem leitenden Mitarbeiter der Rüstungsindustrie Durchsuchungsbeschlüsse erlassen beziehungsweise bestätigt....weiterlesen

Artikel vom 26.03.2014
 

Eine junge Frau bemerkte zu lange nicht, dass sie statt 10 Euro 1.000 Euro für eine im Internet ersteigerte Kinderhose überwiesen hatte. Noch als ihr die Empfängerin des Geldes schrieb: "Hallo, die Zahlung ist eingegangen, allerdings haben sie sich vertan. Wenn ich das nicht als Trinkgeld verstehen soll, schicken Sie mir doch bitte Ihre Bankdaten....", antwortete sie lapidar "Nein, das passt schon so ;-)". Das große Erwachen kam erst mit dem Kontoauszug....weiterlesen

Artikel vom 19.03.2014
 

Sobald ein "freier" Mitarbeiter ausschließlich für einen Auftraggeber tätig und von ihm wirtschaftlich abhängig ist, gilt er als "arbeitnehmerähnliche Person". Für diesen "Freien" gelten dann (gerichtlich überprüfbare) Kündigungsfristen. Das Kündigungsschutzgesetz ist zwar nicht anwendbar, fristlos kann aber auch ein freies Dienstverhältnis nur dann gekündigt werden, wenn eine Weiterbeschäftigung bis zum Ende der regulären Kündigungsfristen nicht zumutbar ist....weiterlesen

Artikel vom 05.03.2014
 

Durch die Nachlässigkeit der Handwerker, die ein neues Klettergerüst im Kindergarten installierten, kam es zu Tod eines Kleinkindes. Es verunglückte, weil es beim Klettern den Kopf in dem viel zu eng bemessenen Abstand des Gerüstes zur Decke einklemmte, und dabei erstickte. Für das zuständige Schöffengericht Ahaus (Az.: 3Ls-91 Js 1664/12-7/13) war der Fall klar, denn die Analyse des Unfalls hatte ergeben, dass die Missachtung von DIN-Normen bei der Montage zu dem Unfall geführt hatte....weiterlesen

Artikel vom 26.02.2014
 

Ein älterer Herr hatte beim Ausparken auf einem Supermarktparkplatz ein anderes Fahrzeug beschädigt. Er stieg aus, besichtigte den Schaden, hielt es aber nicht für nötig zu warten, obwohl er von Zeugen dazu aufgefordert wurde. Seine Versicherung regulierte den Schaden (etwa 1.050 Euro), verlangte aber Ersatz dieses Aufwands aufgrund der Unfallflucht, die eine Obliegenheitsverletzung darstellt und die Versicherung in der Regel von ihrer Leistungspflicht entbindet....weiterlesen

Artikel vom 19.02.2014
 

Der Besitz des Fahrzeugbriefes allein genügt nicht, um sicher nachzuweisen, dass man auch tatsächlich Eigentümer des entsprechenden Autos ist. Diese Erfahrung musste einer von drei Brüdern machen, die über den Pkw der verstorbenen Mutter in Streit geraten waren. Er besaß zwar den Fahrzeugbrief und das dazu gehörige Auto der Mutter, aber nicht die Fahrzeugschlüssel und auch sonst kein Schriftstück (beispielsweise ein Testament) der Mutter, mit dem er die behauptete Schenkung nachweisen konnte....weiterlesen

Präsentiert von stimme.de


Event melden

Melden Sie direkt hier online ihren Termin an. Dieser wird online unter Termine platziert.

zum Meldeformular

Gewinnspiel

Die "Nockis" in NeustädtleinDie Tanzmetropole Neustädtlein lädt am Freitag, 2. Mai, zu einem Sondergastspiel des Nockalm Quintetts (Foto) ein....
Zum Gewinnspiel