logo

Geglückte Revanche

Artikel vom 27.01.2013

Geglückte Revanche Zwei Aktivposten im Falken-Spiel: Auch wenn Brent Walton (blaues Trikot, links) und Michael Hackert in dieser Szene an Steelers-Torhüter Jochen Vollmer scheitern, hatten sie mit ihren Treffern entscheidenden Anteil am Derbysieg.Foto: Marc Thorwartl

Die Heilbronner Falken hatten aus ihren Fehlern gelernt. Nur drei Tage nach der schmerzlichen 2:5-Niederlage im Pokalhalbfinale bei den Bietigheim Steelers, rangen sie denselben Gegner am Freitagabend im Punktespiel der zweiten Eishockey-Bundesliga mit 4:3 nach Verlängerung nieder und haben so ihre Chancen zur Teilnahme an den Play-offs gewahrt.

"Ich hatte so eine enge Partie erwartet. Beide Mannschaften haben bis zum Schluss gekämpft und auch Fehler gemacht, die dann prompt bestraft wurden", erklärte Gäste-Coach Kevin Gaudet auf der Pressekonferenz nach der Partie. "Heilbronn stand defensiv sehr gut und hat nur wenige Chancen zugelassen, zudem spielte die Mannschaft sehr diszipliniert."

Die Disziplin war ein Schlüssel zum Erfolg. Am Dienstag kassierten die Falken noch mehr als 60 Strafminuten und drei Treffer in Unterzahl. "Wir haben das Unterzahlspiel intensiv trainiert und gestern eine Videoanalyse des Pokalspiels durchgeführt. Die Jungs wussten, worauf es ankommt", erklärte Falken-Trainer Rico Rossi. Mit Erfolg: Sein Team leistete sich lediglich acht Strafminuten und ließ keinen Gegentreffer in Unterzahl zu.

Zudem hatten sich die Falken zwischen den beiden Partien auf dem Transfermarkt verstärkt. Torhüter Alex Westlund war von Linz an den Neckar gewechselt. Am Donnerstag absolvierte der US-Amerikaner seine erste Trainingseinheit, am Freitag hütete er bereits das Tor. Mit einem undankbaren Einstand. Nach nur 57 Sekunden musste er zum ersten Mal hinter sich greifen. Falken-Verteidiger Michail Kozhevnikov hatte gepatzt, und Robin Just brachte die Gäste in Führung.

Doch die Falken bewiesen Moral. Sie kämpften sich in die Partie zurück, hielten dem technisch überlegenen Spiel der Gäste entgegen und wurden belohnt. Brent Walton erzielte gegen seinen Ex-Klub den Ausgleich, und Corey Mapes brachte sein Team sogar in Führung. Die Steelers zeigten dann, warum sie Tabellenführer sind. Ein Doppelschlag im Mitteldrittel brachte sie erneut in Front, ehe Jaroslav Markovic den erneuten Ausgleich erzielte. Da das Schlussdrittel torlos blieb, ging die Partie in die Verlängerung. Hier leisteten sich die Gäste einen Fehler im Spielaufbau, Falken-Stürmer Michael Hackert sprintete dazwischen und vollstreckte den Alleingang mit einem Rückhandtreffer in den Winkel.

Heute müssen die Falken um 18 Uhr in Landshut antreten. Bei den Niederbayern glückte ihnen noch nie ein Sieg. Sollte es gelingen, die schwarze Serie von mehr als 20 Niederlagen in Folge zu beenden, dann hätten sie einen weiteren Schritt in Richtung Play-off-Teilnahme getätigt.

Präsentiert von stimme.de


Event melden

Melden Sie direkt hier online ihren Termin an. Dieser wird online unter Termine platziert.

zum Meldeformular

Gewinnspiel

Sommernächte im SchlosshofBald ist es wieder soweit: Die "Sommernächte im Schlosshof" gehen in die dritte Runde. w Den Anfang macht am Donnerstag, 18....
Zum Gewinnspiel