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Guten Morgen

Artikel vom 25.01.2015
 

Der Zeitgeist spielt vielem arg mit. Trampen zum Beispiel schien bis vor kurzem derartig "out", dass Anhalter mit "Daumen hoch" bestenfalls für hoffnungslose Optimisten oder Facebook-Fanatiker gehalten werden konnten. Im Gegensatz zu früher − sagen wir mal: in den Siebzigen −, als Trampen noch völlig normal war, gilt diese Art der Fortbewegung heutzutage als a) saumäßig gefährlich oder b) mega-uncool, weil es viel besser kommt, mit Papis Nobelkarre durch die Gegend zu cruisen.weiterlesen

Artikel vom 18.01.2015
 

Die Lichterkette ist weiblich. Deshalb heißt es DIE Lichterkette. Logisch, dass der Hausherr als galanter Gentleman sich um sie zu kümmern hat, sobald ihr glanzvoller Weihnachtsauftritt vorüber ist. Er weiß genau, was zu tun ist: die Dinger irgendwann Mitte Januar von den Bäumen und Büschen im heimischen Garten runterpfriemeln und mitsamt dem im Keller zwischengelagerten Gewölle vom Weihnachtsbaum in Kartons knubbeln.weiterlesen

Artikel vom 11.01.2015
 

Umzüge: Neben zahlreichen Stunden beim Ein- und Ausräumen von Kisten, beim Entrümpeln und Grübeln über das Für und Wider eher selten getragener Klamotten, verbringt man bei der Verlagerung der eigenen vier Wände einiges an Lebenszeit auf diversen Ämtern. Formular D, Bescheinigung R, 20 Euro hier, 30 Euro da. Der Bürokratie-Marathon kostet Geld und vor allem Nerven. Brav zieht man beim Betreten eine Nummer, nimmt Platz und starrt auf eine Anzeige.weiterlesen

Artikel vom 04.01.2015
 

Autsch, das tat weh! Dass so ein bisschen Schneeschippen derartig für Muskelkater sorgen kann... Doch das Schneeweh sagt zum Glück Ade − wie auch die weiße Pracht. Der Muskelschmerz war ein Wink mit der Schneeschaufel, mehr für die eigene Fitness zu tun. Doch was kann jemand schon unternehmen, der Sportstudios nicht besonders sexy findet? Gar nicht so einfach.weiterlesen

Artikel vom 28.12.2014
 

Man kann es so ziemlich allerorts hören. Wissenschaftler und Experten warnen vor diesem Phänomen: der Artikel-Schwund. „Ich gehe in Kino“, so lautet ein inzwischen ganz alltäglicher Satz in der Gruppe der Elf- bis 15-Jährigen. „Der“, „die“ und „das“ geraten zusehends in Vergessenheit oder werden maximal durch das universell verwendbare „dem“ ersetzt. Für andere Generationen schwer verständlich – aber unter Jugendlichen funktioniert es.weiterlesen

Artikel vom 21.12.2014
 

Wir Deutschen sind fix. Was Italiener, Franzosen, Österreicher, sogar die Schweizer und weiß-Gott-wer-noch-alles auf die Reihe kriegen, das ist für uns ein Klacks. Schon ab 2016 gibt’s bei uns, hopplahopp, die Pkw-Maut. Warum auch nicht? Für heimische Autofahrer bleibt ja alles kostenneutral. Keiner ist so böse zu argwöhnen, dass irgendwann in wahnsinnig ferner Zukunft die abgebremste Kfz-Steuer wieder Gas geben könnte. Und am Ende sind all unsere verratzten Autobahnen wieder tipptopp.weiterlesen

Artikel vom 14.12.2014
 

Ein Jahr kann ganz schön lange sein. Da ist es durchaus möglich, dass einem das ein oder andere Ereignis durch die Gehirnwindungen rinnt und verpufft. Wem in den vergangenen zwölf Monaten etwas entfallen sein sollte, muss darüber aber nicht besorgt sein. Zum Jahresausklang hat das Vergessen keine Chance. Knapp zwei Wochen vor Silvester wird man erbarmungslos an jede kleine Einzelheit erinnert. Denn nun sind sie wieder omnipräsent, die Jahresrückblicke.weiterlesen

Artikel vom 07.12.2014
 

Schock beim Scheuern: Auf dem Putzmittel steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum, und das ist längst verstrichen. Sapperlott! Macht jetzt der Meister Propper schlapp? Kriegt der Weiße Riese eine Krise? Nö, sie tun trotzdem, was sie sollen. Auf den Schrecken muss es ein Schlückchen Wasser sein. Doch auf der Pulle prangt ein Verfallsdatum. Himmel hilf − auch abgelaufen! K.o. fürs H2O, die Plörre ist schlagartig ungenießbar. Das gleiche Desaster auch beim Honig, dem Zucker, den Nudeln, dem Essig.weiterlesen

Artikel vom 30.11.2014
 

Nun bricht sie also an, die hohe Zeit der Weihnachtskarten, der Segenswünsche und freundlicher E-Mails. Denn das liebste Fest der Deutschen naht, und der bevorstehende Jahreswechsel gemahnt zum Rück- und Ausblick. Daraus entwickelt sich ein Ritual − ach was! − ein schillerndes Gesamtkunstwerk, ohne das uns irgendetwas fehlen würde.weiterlesen

Artikel vom 23.11.2014
 

Manchmal stolpert man über Wörter und denkt sich: Hach, wie altmodisch. „Mühe“ ist so ein Begriff. Er klingt angestaubt und seine Wurzeln scheinen weit in der Vergangenheit vergraben. Besser so, denn nicht nur die Vokabel ist furchtbar gestrig, auch ihre Bedeutung. „Mach dir keine Mühe“, will heißen: bloß nicht anstrengen. Wer sich heutzutage noch müht, ist ja auch schön blöd. Wo jeder doch einfach kriegt, wenn er will.weiterlesen

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