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Guten Morgen

Artikel vom 21.12.2014
 
Ganz neue Geldquellen

Wir Deutschen sind fix. Was Italiener, Franzosen, Österreicher, sogar die Schweizer und weiß-Gott-wer-noch-alles auf die Reihe kriegen, das ist für uns ein Klacks. Schon ab 2016 gibt’s bei uns, hopplahopp, die Pkw-Maut. Warum auch nicht? Für heimische Autofahrer bleibt ja alles kostenneutral. Keiner ist so böse zu argwöhnen, dass irgendwann in wahnsinnig ferner Zukunft die abgebremste Kfz-Steuer wieder Gas geben könnte. Und am Ende sind all unsere verratzten Autobahnen wieder tipptopp.weiterlesen

Artikel vom 14.12.2014
 

Ein Jahr kann ganz schön lange sein. Da ist es durchaus möglich, dass einem das ein oder andere Ereignis durch die Gehirnwindungen rinnt und verpufft. Wem in den vergangenen zwölf Monaten etwas entfallen sein sollte, muss darüber aber nicht besorgt sein. Zum Jahresausklang hat das Vergessen keine Chance. Knapp zwei Wochen vor Silvester wird man erbarmungslos an jede kleine Einzelheit erinnert. Denn nun sind sie wieder omnipräsent, die Jahresrückblicke.weiterlesen

Artikel vom 07.12.2014
 

Schock beim Scheuern: Auf dem Putzmittel steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum, und das ist längst verstrichen. Sapperlott! Macht jetzt der Meister Propper schlapp? Kriegt der Weiße Riese eine Krise? Nö, sie tun trotzdem, was sie sollen. Auf den Schrecken muss es ein Schlückchen Wasser sein. Doch auf der Pulle prangt ein Verfallsdatum. Himmel hilf − auch abgelaufen! K.o. fürs H2O, die Plörre ist schlagartig ungenießbar. Das gleiche Desaster auch beim Honig, dem Zucker, den Nudeln, dem Essig.weiterlesen

Artikel vom 30.11.2014
 

Nun bricht sie also an, die hohe Zeit der Weihnachtskarten, der Segenswünsche und freundlicher E-Mails. Denn das liebste Fest der Deutschen naht, und der bevorstehende Jahreswechsel gemahnt zum Rück- und Ausblick. Daraus entwickelt sich ein Ritual − ach was! − ein schillerndes Gesamtkunstwerk, ohne das uns irgendetwas fehlen würde.weiterlesen

Artikel vom 23.11.2014
 

Manchmal stolpert man über Wörter und denkt sich: Hach, wie altmodisch. „Mühe“ ist so ein Begriff. Er klingt angestaubt und seine Wurzeln scheinen weit in der Vergangenheit vergraben. Besser so, denn nicht nur die Vokabel ist furchtbar gestrig, auch ihre Bedeutung. „Mach dir keine Mühe“, will heißen: bloß nicht anstrengen. Wer sich heutzutage noch müht, ist ja auch schön blöd. Wo jeder doch einfach kriegt, wenn er will.weiterlesen

Artikel vom 16.11.2014
 

Ganz schön verblüfft war die junge Frau, als der Kellner ihr etwas servierte, was sie doch gar nicht wollte: Cola light hatte sie am umlärmten Tresen geordert − und Cola-Weizen bekommen. Klingt fast gleich, ist aber nun wirklich nicht das selbe. Tja, so kann das gehen mit diesen lästigen Verhörern. Die müssen aber nicht unbedingt mit Krach in der Umgebung oder gar einem schlechten Gehörsinn zu tun haben.weiterlesen

Artikel vom 09.11.2014
 

Übler kann es nicht sein. Chaos − das ist ein derartiges Durcheinander, dass es bis zur Erschaffung des Kosmos das einzig überhaupt mögliche Wort war. Andere bestanden noch gar nicht, so atomisiert war alles damals. Es herrschte unfassbares Bledljlekcvyjkylakssss! Letzteres wäre vielleicht ein angemessenes Ersatzwort gewesen, hätte sich jemand die Mühe gemacht, einen anderen Begriff für Chaos zu suchen. Aber das tat leider niemand. Bis heute.weiterlesen

Artikel vom 02.11.2014
 

Im Dschungel der Sprache lauern vielfältige Gefahren. Manche von ihnen tarnt sich in der harmlosen Einzahl, bringt uns aber mit ihrem Plural ganz schön in Verlegenheit. Wer sich gern auf einem Diwan kuschelt, der lümmelt womöglich auch gern auf vielen Diwen. Ein Vakuum tönt in der Mehrzahl als Vakua weniger jugendfrei als jene tatsächlich sind, doch zum Glück gibt es da noch die zweifelsohne braven Vakuen.weiterlesen

Artikel vom 26.10.2014
 

Juhuuu, endlich Weihnachten! Dieser langweilige Verkaufsstart von Lebkuchen mitten im Hochsommer haut ja schon längst keinen mehr vom Hocker. Aber kaum tönt in der Wettervorhersage zum ersten Mal wieder das Reizwort "Schneefallgrenze", wähnen wir uns gleich im siebten Adventshimmel. Ist doch wurscht, dass noch nicht einmal November ist − es ist schon volle Pulle Glühwein. Kein Wunder, dass Radiohörer bereits Weihnachtslieder in die Charts wählen.weiterlesen

Artikel vom 19.10.2014
 

Geduld ist eine Tugend, die zurzeit offensichtlich besonders von Autofahrern erwartet wird. Ob durch Baustellenchaos oder dank eines Missgriffs bei der Autobahn-Lotterie – wer sich dieser Tage hinters Steuer setzt, ahnt schon, dass eine Standard-Zwanzig-Minuten-Fahrt zu einem mittelprächtigen Albtraum in Zeitlupe werden kann. Doch das eröffnet auch völlig neue Perspektiven.weiterlesen

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