Das bisschen Sintflut...
Dominik jahn | Artikel vom 29.01.2012
Jetzt ist aber Schluss mit lustig: Der letzte Haufen der Promi-Resterampe im RTL-Dschungelcamp hat Ärger mit der allerhöchsten Instanz − könnte man denken. Mit Tag zehn ereilte die Camp-Insassen eine Katastrophe biblischen Ausmaßes. Sintflutartiger Regen ging auf das Dschungeldorf nieder. Ein Bach, nicht zu verwechseln mit Moderator Dirk, wurde zum reißenden Strom und überschwemmte das Lager. Selbst die Moderatoren und das gesamte Team des Fernsehsenders waren im Dschungel gefangen. Da könnte man den Eindruck bekommen, dass der liebe Gott die Faxen dicke hat und sich das Sodom und Gomorra im dichten Dschungelgrün nicht länger mit ansehen möchte. Schließlich ist stets dann mit einer göttlich veranlassten Flutkatastrophe zu rechnen, wenn Verfehlungen der Menschheit vorliegen. Und ein Haufen kamerageile C- und D-Prominente, die von Kakerlaken über Würmer bis hin zur Vagina vom Buschschwein und Penis vom Buschhirsch alles in sich hineinstopfen, könnte durchaus als Verfehlung gewertet werden. Abschrecken lassen sich die TV-Probanden von der Dauerdusche allerdings nicht − schließlich standen alle schon vor ihrem Dschungelbesuch karrieremäßig ziemlich im Regen.

