Ein positiver Beginn
Artikel vom 22.01.2012
Heilbronn. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen kommen zusammen. Sie essen gut, genießen den einen oder anderen guten Tropfen und tauschen sich aus. Hasenmahl nennt sich das Ganze. Am Freitagabend trafen sich im Heilbronner Ratskeller wieder rund 140 geladene Gäste, um der Tradition, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, zu folgen. Anlass genug, um über die Situation in der Käthchenstadt, deren Defizite und Herausforderungen zu sprechen. Da passte es doch sehr gut, dass das Statistische Landesamt in Stuttgart quasi zeitgleich einen neuen Heilbronner Rekord veröffentlichte. Die 124.000-Einwohner-Marke wurde geknackt. Noch nie hätten so viele Menschen in der Stadt gelebt, frohlockt Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Na wenn das für Heilbronn mal kein guter Start in das Jahr ist.
Gemälde. Gut los geht das Jahr auch für die Kunstszene in der Region Heilbronn-Franken. Der Künzelsauer Unternehmer Reinhold Würth hat vor einem halben Jahr Hans Holbeins "Schutzmantelmadonna" gekauft. Geschätzter Preis: rund 60 Millionen Euro. Heute wird das Gemälde mit einem Festakt in der St.-Michael-Kirche in Schwäbisch Hall offiziell begrüßt und kann anschließend bis 22 Uhr in der Johanniterkirche besichtigt werden. Dazu muss man allerdings im Besitz einer Einlasskarte sein. Wer diese nicht hat, kann sich das Werk ab nächster Woche in der Schwäbisch Haller Johanniterkirche anschauen. Die Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr. Eine Gelegenheit, die nicht nur Kunstinteressierte nutzen sollten.
Michael Schwarz
Blick in die Fußgängerzone: In Heilbronn leben immer mehr Menschen.Foto: Veigel

