Mit vielen Facetten
Artikel vom 25.01.2012
Theodor Heuss war der erste deutsche Bundespräsident, am 31. Januar jährt sich sein Geburtstag zum 128. Mal. Gefeiert wird das unter anderem in Theodor-Heuss-Museum in Brackenheim − in der Stadt, in der Heuss die ersten sechs Jahres seines Leben verbracht hat und deren Ehrenbürger er ist. Von 18 bis 21 Uhr ist das Museum am Dienstagabend geöffnet, um 19.30 Uhr wird das Projekt "der schreibende Präsident" vorgestellt. "Wir wollen Theodor Heuss als Literaten noch stärker in den Vordergrund rücken", sagt Museumsleiterin Susanne Blach. Bis zum nächsten Heuss-Geburtstag soll dieser neue Teil der Dauerausstellung fertiggestellt sein.
In einer modernen Inszenierung aus Bild- und Tondokumenten, Hintergrundtexten und ausgewählten Ausstellungsstücken können die Besucher in der Obertorstraße 27 den Menschen Theodor Heuss bereits in all seinen Facetten kennenlernen: Den Politiker und Staatsmann, den Journalisten und Literat, aber auch den Zeichner und Dichter.
Dokumentarfilme, die eigens für das Museum erstellt wurden, zeigen Brackenheim und das Zabergäu, Heuss’ literarisch-philosophische Interessen, seine Biografie und seine Zeit als Bundespräsident.
Bis zur 128-Jahr-Feier am 31. Januar ist auch eine Sonderausstellung im Museum zu sehen: In "Deutschlandreise. Fotografien von Pia Malmus" geht die junge Fotografin der schwierigen Frage "Was ist deutsch?" nach. In 57 Aufnahmen setzt sie sich mit ihrer deutschen Heimat auseinander und nimmt sich nicht selten mit leiser Ironie des schwierigen Themas an. Die Ausstellung ist Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, Donnerstag, Samstag, Sonntag von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. (eo)
Theodor-Heuss-Museum, Obertorstraße 27, Brackenheim. Telefon 07135/930294, Internet www.theodor-heuss-museum.de. Öffnungszeiten donnerstags 14 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertag 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

