Das Visier neu einstellen
Dominik Jahn | Artikel vom 06.02.2013
Es war eine gaaanz bittere Pille, die die Drittliga-Handballer des TSB Horkheim am Freitag schlucken mussten. Denn mit 23:28 ging die Partie beim TV Kirchzell verloren. Und die Pleite schmerzt noch immer. Rückraumspieler Sebastian Seitner (Foto: Veigel) erklärt: "Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Nur haben wir gefühlte 30 freie Würfe liegen lassen. Machen wir sechs, sieben davon rein, sieht es anders aus." Auch Trainer Volker Blumenschein äußerte sich direkt nach der Niederlage enttäuscht: "Mit dieser Wurfquote gewinnst du in dieser Liga kein Spiel."
Am Wochenende ist der TSB Horkheim spielfrei. Eine gute Möglichkeit, das Visier neu einzustellen. "Wir werden jetzt sicher nicht anfangen, im Training nur noch zu werfen. Es gibt solche Spiele. Da gehen die Dinger nicht rein. Wir werden einfach unseren Stiefel weiterspielen", erklärt Seitner.
Am Samstag, 16. Februar, geht die Reise dann zur TSG Münster. Das Liga-Schlusslicht (NUR vier magere Pluspunkte!) wurde in der Hinrunde mit 35:26 abgefertigt. Eine Woche vor dem Spitzenspiel in eigener Halle gegen den Tabellenersten aus Friedberg eine dank- und lösbare Aufgabe. Sebastian Seitner rechnet trotzdem mit einer eher schweren Partie: Wir werden die Aufgabe in Münster deshalb nicht unterschätzen." Für den TSB gilt also: Schritt für Schritt. "Wir können uns mit einem Sieg den nötigen Rückenwind holen für das Friedberg-Spiel. Und mit zwei Punkten im Gepäck kann es dann auch ein echtes Spitzenspiel werden − für uns und natürlich auch für unsere Zuschauer."


